Etwas Wichtiges: Die gesamten Ideen und Gedanken dieser Homepage spiegeln ausschließlich meine Sicht und nicht notwendigerweise die Sicht meines Arbeitgebers OTTO GmbH & Co KG wieder.


Kreativer Freitag im Homeoffice

14.06.2019 Diese Woche hat mir noch einmal verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich auf das zu begleitende Team empathisch einzustellen. 

 

Was waren die Highlights der Woche?   

  • Eine Retro hat 6 Phase und werden diese immer durchlaufen?
  • #agileGroupies Coaching Circle, was zeichnet gute Workshops aus? [keine Details]
  • Urlaub ab 14. Juni bis  23. Juni  :-) Einfach mal Chillen und den Sommer genießen, gerade gewitterst  :-(    

[Eine Retro hat 6 Phase und werden diese immer durchlaufen?]

Oft ist am Anfang einer Teambegleitung das Team wenig überzeugt von der Wirkung einer Retro. Der agile Reifegrad eines solchen Teams ist in der Regel sehr gering. Mit diesen Teams dogmatisch eine Retro mit 6 Phasen durchzuführen halte ich nicht für den richtigen Weg. Auf dem unteren Bild findet ihr die 6 Retro-Phasen. Ich empfehle in diesem Fall dem Team den Sinn der Retrospektive und die Ablauf der Retro in 6 Phasen am Anfang der Retro kurz vorzustellen. Danach erläutere ich die VEGAS-Regel und die oberste Direktive.  Dann gehe ich in eine offensive Haltung  und behaupte, das eine Set-the-Stage-Phase, in der evtl. Spiele gespielt werden, bestimmt nicht gewollt ist. Oft bekomme ich dann eine bestätigende Rückmeldung wie z.B.  "genau gespielt wird zuhause". 

Danach fordere ich die Kollegen auf Punkte zu nennen, die evtl. besprochen werden sollen und betone, dass keiner hierzu verpflichtet ist. 

In der Regel verläuft danach die Retro sehr geschmeidig und nach kurzer Zeit stehen erste konkrete Maßnahmen am Board, die das Team zur Verbesserung der Zusammenarbeit umsetzen kann. 

Ich betone am Ende der Retro auch, dass Verbesserungsvorschläge jederzeit diskutiert werden können und in sehr guten Teams ein expliziter Retro-Termin obsolet wird. Mit einem Augenzwinkern bemerke ich dann, mal sehen, wann das bei euch der Fall ist.

 

Ein agile Coach stellt sich empathisch auf das Team ein und folgt nicht dogmatisch einer Methode.

 

 [Was war noch...]

  • Ich bin nächste Woche im Urlaub
  • Pausen sind wichtig um Lern-Momente zu verarbeiten
  • Ich feier am Samstag mit vielen Freunden nachträglich meinen 50. Geburtstag. 

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Euer Manfred

 

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Mein persönlicher Wochenrückblick:  10. Juni bis zum 14. Juni in Bildern

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Kreativer Freitag im Homeoffice

 

08.06.2019 Diese Woche hat verdeutlicht, dass Fokus ein klarer agiler Wert. Oder anders gesagt, Krise fördert ganz natürlich Agilität. 

 

Was waren die Highlights der Woche?   

  • Team arbeitet plötzlich agil, verursacht durch einen instabilen Server 
  • Agile@konzern bei Dräger [keine Details] 
  • Agiles Schülerpraktikum [keine Details] 
  • Refinement für DevOps, wie geht das?  [keine Details]                     

[Team arbeitet plötzlich agil, verursacht durch einen instabilen Server] 

Ich begleite seit einigen Wochen ein Team, das für den Betrieb eines Datawarehouses verantwortlich ist. Durch ein Serverupgrade entstand vor 2 Wochen ein instabiler Zustand. Den Kollegen war vollkommen unklar, warum die Server zufällig abstürzten. Da wichtige Geschäftsprozesse betroffen waren wurde schnell eine Taskforce gegründet. In dieser Taskforce agierten die Kollegen ganz nach dem agilen Manifest und warum, weil ein echtes Problem möglichst schnell zu beseitigen war. Kollegen, die nur selten sich von Angesicht zu Angesicht austauschten trafen sich wie selbstverständlich vor einem Board und diskutierten die möglichen Optionen. Netzwerkkarten austauschen, Verkabelung  erneuern, Lizenzupdates auf der Hardware, usw.. Auf dem Board wurden alle Ausfälle und Optionen festgehalten. Übrigens bis zu der Störung wurden haptische Boards abgelehnt. (Board siehe Bilder) Die Kollegen entschieden sich für einer der Optionen (Plan) und handelten. Sie tauschten Netzwerkkarten, die laut Status auffällig waren (Do). Dann wurde das System beobachtet (Check) und beim nächsten Absturz wieder gehandelt (Act). Dieser Zyklus wurde in den letzten Wochen mehrfach durchlaufen und damit der Problemraum immer weiter durch neue Bugfix-Optionen eingegrenzt. Zwischendurch erfolgten direkt in den Meetings und auf der Fläche Retros. Diese waren gar nicht als Retro explizit angekündigt worden. Zum Beispiel gab es Verbesserungsvorschläge in der Kommunikation mit externen Providern, die ganz nebenbei festgehalten und sofort umgesetzt wurden.  

 

Es bestand der Glaubenssatz, die Kollegen vom Betrieb können nicht agil arbeiten. Was natürlich vollkommener Quatsch ist.  

 

Ich bin fest davon überzeugt, wenn die Krise bzw. das Problem nur groß genug ist, agieren die Akteure ganz natürlich nach den agilen Prinzipien. Wann "agiles Handeln" Sinn macht beschreibt sehr gut das Cynefin-Model, das Thomas Jorré auf seiner Woche diese Woche sehr gut beschrieben hat.  

 

Das soll es für diese Woche sein. Mein Ziel Achtsamkeit verliere ich nicht aus den Augen 😉 

  

 [Was war noch...]

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Euer Manfred

 

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02.06.2019: Urlaub auf Amrum. Diese Woche kein Wochenrückblick.


kreativer Freitag beim Bäcker "Dat Backhus" in Schmalenbeck mit Top WLAN

26.05.2019 Diese Woche war wieder voll mit Reflexion! Richtig so! 

 

Was waren die Highlights der Woche?   

  • Was ist ein guter Workshop-Ablauf? 
  • Reflexion mit einem agile Coach beim Feierabendbier --> Was steht wirklich im agile Manifest? Auf jeden Fall kein iterativer Prozess.  
  • Erstgespräche zur agilen Transition. Meine Empfehlung 
  • Meetup Liberarting Structure --> Konfliktgespräche [keine Details] Es war wieder gut investierte Zeit.  
  • Breakfast-Talk mit Jana und Matthias von der Basler AG. Wie hat sich die Basler AG in den letzten 3 Jahren verändert?
  • Ausarbeitung eines Workshops, wie könnte echte Zusammenarbeit mit 5 Teams entstehen? Welches Modell könnte dabei helfen? LeSS, Nexus oder SAFe? [evtl. In zwei Wochen mehr hierzu] Der Workshop ist am 03. Juni geplant.

[Was ist ein guter Workshop-Ablauf?] 

 

In dieser Woche moderierte ich mit einem weiteren agile Coach einen Workshop mit ca. 12 Teilnehmern. Die Kollegen wollten herausfinden, welche Tätigkeiten zum Betrieb der Technologie und welche zum Change der Technologie gehören. 

 

Es gab zwei Workshop-Ideen:

  • Starte mit der Ausarbeitung einer Definition für "Betrieb bzw. Run" und ordne dann alle Aktivitäten laut dem Cluster zu. Alle anderen sind dann Change-Aktivitäten. 
  • Sammle alle Aktivitäten, sortiere diese nach RUN und CHANGE. Alle nicht eindeutig zuordbaren Aktivitäten werden diskutiert. Erst dann wird eine Definition erarbeitet. 

 

Welche Variante ist jetzt besser?  

Beide! Warum? Ziel  war es ein gemeinsames Verständnis für RUN und CHANCE im Team zu entwickeln. Das Ziel wurde nach 2 Stunden erreicht.  

 

In einem guten Workshop agiert der Moderator / Coach situationsbezogen und passt ggf. den Ablauf an. Das war m.E. der Schlüssel zum Erfolg. Es macht keinen Sinn lange über mögliche Workshop-Abläufe nachzudenken.  Es gelten die gleichen Prinzipien für den agile Coach wie für das Team, komme ins Handeln! 

 

[Reflexion mit einem agile Coach beim Feierabendbier --> Was steht im agile Manifest?] 

Steht im agilen Manifest etwas von iterativen Prozessen? Wir waren uns da nicht ganz einig. Was heißt im 3 Prinzip "liefere regelmäßig"?  Nach kurzer Diskussionen war klar, regelmäßig hat aus unserer Sicht nicht zwingend etwas mit iterativen Prozessen zu tun. Wir stellten fest, dass viele in der agilen Community die "Werte" des agilen Manifestes falsch interpretierten.  Der Begriff „Werte“ ist aus unserer  Sicht eine falsche Übersetzung des agilen Manifests ins Deutsche. Sind aus eurer Sicht z.B. „Individuen und Interaktionen“ oder „Prozesse und Werkzeuge“ Werte? oder „umfassende Dokumentation“ ?  Die sogenannten Werte des agile Manifestes sind m.E. Wertepaare, beides ist wichtig. Es besteht die Hypothese, dass z.B. „Veränderungen anstoßen“ etwas mehr wert ist als „Befolgen eines Plans“.  Danke Götz für einen schönen Abend.  

 

[Erstgespräche zur agilen Transition. Meine Empfehlung] 

Wie würde ich aus heutiger Sicht mit meinem aktuellen Wissen eine agile Transition starten? Was würdet ihr empfehlen? mehr hier 

  

[Breakfast-Talk mit Jana und Matthias von der Basler AG. Wie hat sich die Basler AG in den letzten 3 Jahren verändert?] 

 

Ich tausche mich regelmäßig mit Coaches aus anderen Firmen aus. Ich möchte damit meine Coaching Haltung stärken und nicht "Betriebsblind" im eigenen System bzw. Organisation werden. Am Freitag traf ich auf meinen kreativen Freitag Jana und Matthias von der Basler AG. Die Basler AG fertigt Industriekameras für z.B. die Überwachung von Produktionsabläufen. Sie sind weltweit aktiv und einer der Marktführer. 

 

In den letzten drei Jahren entstanden zwei Veränderungsstrenge. Einer der auf  Lean in der Produktion und einer der auf agile Software-Entwicklung aufsetzte. Es war spannend zu hören was sie in den letzten drei Jahren lernten. 

 

Ich interviewte mittlerweile Kollegen und Coaches aus über 15 Konzernen. Die Konzerne finden für ihren Kontext und ihre Rahmenbedingungen unterschiedliche Vorgehen im digitalen Wandel. Was im komplexen Umfeld ja nicht verwunderlich ist. Ich stelle aber zunehmend Muster im Verhalten fest. Das ist spannend. Es gibt drei sehr grobe Verhaltensweisen.  

  • Der Vorstand bzw. Geschäftsführung initiiert den digitalen Wandel. 
  • In einem keinen Bereich der Organisation startet intrinsisch motiviert der digitale Wandel. 
  • Die zwei Varianten starten gleichzeitig.   

 Das klingt jetzt sehr banal. Die Muster im Detail sind spannend, die ich hier aufgrund meines Zieles #Achtsamkeit nicht weiter ausführen möchte bzw. kann.  Ab zum Sonntagskaffee. 

 

 [Was war noch...]

  • Einige Bäcker-Filialen entwickeln sich Stätten der Begegnung. Dat Backhus gehört dazu. Jeder kann moderne Arbeitswelten erleben. Hamburg bietet hier schon sehr veile Möglichkeiten. Hier zu meinen Lieblingsorten. 

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Euer Manfred

 

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Mein persönlicher Wochenrückblick: 20. Mai bis zum 26. Mai in Bildern

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kreativer Freitag auf dem Hackathon bei OTTO

18.05.2019  Was zeichnet gute Zusammenarbeit aus? Es geht darum zu verstehen, wie Akteure in großen Organisationen agieren. Ich glaube nicht anders wie in kleinen. Es sind immer die gleichen Basisbedürfnisse.  

 

Was waren die Highlights der Woche?   

  • Coaching Ausbildung Session 1: Was ist agile Coaching?  
  • Große Retro: Wenn 5 Teams an einem Ziel arbeiten sollen, was bedeutet das? [keine Details]
  • Skalieren von agilen Arbeitsweisen basierend auf Glaubenssätzen 
  • Echte Verbesserung erfolgt im Handeln und nicht in Terminen. --> Buchtipp: Zurück an die Arbeit. (Lars Vollmer) 
  • Supervision mit Judith. Beobachten, Modell, Hypothese dann Handeln. Es so einfach, manchmal erkennt man die Lösung nur in der Reflexion.  
  • Kulturwandel und New Work sollte überall sein, agiles Mindset sollte nur da sein, wo es Sinn macht.
  • Kreativer Freitag auf dem OTTO Hackathon [keine Details]

[Coaching Ausbildung Session 1: Was ist agile Coaching? ]

Warum heißt der agile Coach agile Coach? Weil er sich am agilen Manifest von 2001 orientiert und selber nach den Prinzipien in der Beglietung von Individuen, Teams und  Organisationen danach handelt. Ich habe mit meiner Kollegin einen Sessionplan über die nächsten 9 Monate vereinbart. Jede Session dauert 2 Stunden. Es ging in der ersten Session um die Basics und natürlich um die Coaching Haltung. Ein guter agiler Coach ist  eine andere Art eines systemischen Coach. 

 

[Skalieren von agilen Arbeitsweisen basierend auf Glaubenssätzen ]

Stefan Roock berichtete auf dem Less-Meetup am 13. Mai, dass es für das Skalieren keine "Blaupause" gibt. 1zu1 Less oder SAFe einzuführen  führt zum Cargo Cult. Stefan Roock hat berichtet, wo er ansetzt: 1. Es gilt darum die Glaubenssätze zu identifizieren, die zu ändern sind. 2. Welche Erfahrungen muss man dafür machen? 3. Welches Verhalten ist hierfür zu ändern? 4. Welche neuen Strukturen sind hierfür im System zu implementieren? 

 

[Kulturwandel und New Work sollte überall sein, agiles Mindset sollte nur da sein, wo es Sinn macht. ]

Ich habe mich diese Woche mit Frithjof Bergmann beschäftigt. Seine Definition von New Work gefällt mir sehr gut. Ich habe bisher mit New Work ist eine neue Gestaltung unserer täglichen Zusammenarbeit verstanden. Das ist es laut Frithjof nicht.  Es geht darum, dass jeder seine gewonnene Freiheit zum Nutzen eigener Verwirklichung nutzen kann, mit dem Ziel etwas gutes für die Gesellschaft zu leisten.  Das hat mich an die Bedürfnispyramide von Maslow erinnert.  Mein Learning New Work hat im Ursprung nichts mit Optimierung der Zusammenarbeit zu tun. Leider gibt es in großen Organisationen hierzu oft Verwechslungen. 

 

[Echte Verbesserung erfolgt im Handeln und nicht in Terminen.]

Diese Woche sprach die Menschen, die ich begleite , über Definitionen in der Zusammenarbeit. Zum Beispiel was sind "RUN-Aktivitäten" oder was sind "Change-Aktivitäten". Es waren anstrengende Termine mit wenig konkreten Ergebnissen. Erst als die Kollegen konkret über ihre Arbeit sprachen erhielt die Diskussion Substanz. Meine Empfehlung gehe immer vom Problem aus und arbeite im konkreten Kontext.  Zum Thema kann ich folgendes Buch empfehlen: Zurück an die Arbeit von Lars Vollmer. Ihr findet es bei meinen Buchtipps.

 

[Supervision mit Judith]

Es war für mich  wieder sehr gut. Durch die Supervision kann ich meine Coaching-Haltung und meinen Coaching-Prozess festigen. Was beobachte ich? Welches Modell passt zur Beobachtung? Welche Hypothesen lassen sich auf Basis des Modells ableiten. Welche Maßnahmen sind einzuleiten. Die Supervision war im Cafe Transmontana auf der Schanze. Ich finde ein guter Platz um zu arbeiten. 

 

Mehr möchte ich heute zu den Themen nicht  schreiben. Ich entscheide mich für Achtsamkeit. Meine Familie kommt gerade an den Frühstückstisch. 

  

 [Was war noch...]

  • Ich bin stolzer Vater. Meine 17 jährige Tochter spielte einer der Hauptrollen im Stück Junckie

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Euer Manfred

 

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Mein persönlicher Wochenrückblick: 11. Mai bis zum 19. Mai in Bildern

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Kommentare: 2
  • #2

    Manfred (Sonntag, 26 Mai 2019 14:01)

    Danke Nadja, das freut mich

  • #1

    Nadja (Montag, 20 Mai 2019 07:11)

    Das sind großartige Erkenntnisse und es war schön Dir, mit Blick auf die Elbe wieder zu begegnen, lieber Manfred.
    Ich freue mich drauf zu erfahren welche Glaubenssätze Du zuerst ausmachst.
    Herzlichen Dank, dass Du deine Erfahrungen teilst und so transparent darstellst.
    Alles Liebe,
    Nadja



Nach drei Jahren #AgileGroupies startet das Experiment #crowdfunding

 

11.05.2019 Was ist eine exzellente Entscheidung? Was heißt Führung im agilen Kontext? Das waren die Themen in dieser Woche. 

 

Was waren die Highlights der Woche?   

 [Agile Rituale warum eigentlich? Warum so viele Termine? ]

Ich glaube die agilen Rituale wie Standup, Planning, Refinement, Review, und Retro sind nur Mittel zum Zweck und nicht zwingend notwendig. Warum? 

 

Ich halte neben der fachlichen Expertise die zwei Teamfähigkeiten "Kommunikation" und "Führung" für die wesentlichen Erfolgsfaktoren eines performanten Teams. 

 

Wenn ein Team tagtäglich untereinander und mit den Stakeholdern kommuniziert, warum sollte man noch Termine einberufen? Die Beteiligten finden schnell Antworten  doch Termine einzustellen:

  • Weil sonst nicht alle auf den gleichen Stand sind 
  • Weil sonst nicht alle Aspekte einfließen 
  • Weil wir einen für die Retro einen geschützten Raum benötigen 
  • Weil sonst introvertierte Teammitglieder nicht zu Wort kommen 
  • usw. 

Natürlich macht das Einstellen eines Termins Sinn, wenn im Team Werte wie Transparenz oder Fokus für effizientes Kommunizieren noch nicht ausgeprägt sind. Schnell ist dann der Kalender mit vielen Regelterminen gefüllt. Wenn dann ein Kollege noch in zwei Teams arbeitet und es übergreifende Bereichstermine gibt, plus die Termine für die inhaltliche Ausarbeitung, dann kommt es schnell zur Aussage "Vor lauter Terminen komme ich nicht mehr zur Arbeit". Was ja verständlich ist. 

 

Ich glaube daher fest daran, dass ein Großteil der Termine durch das sukzessive Aufbauen der Teamwerte Transparenz und Fokus vermieden werden können.  Wenn dann noch situatives Führen in Form von kontextbezogenen Entscheidungen hinzukommt, entsteht aus meiner Sicht ein performantes Team. 

 

Lencioni charakterisiert über sein Modell 5 Dysfunktionen hoch performante Teams ähnlich u.a. mit:  

  • Das Team verschwendet keine Zeit mit Terminen in denen ein falscher Inhalte diskutiert wird und benötigt keine Absicherungsschleifen. 
  • Das Team trifft hochqualitative Entscheidungen und erreichen dadurch Ergebnisse effizienter 

Der Erfolg eines Teams und eines Systems ist daher von der Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit des POs  stark abhängig. 

Zum Beispiel entscheidet der Productowner letztendlich, was bis wann vom Team geliefert werden soll. Er bindet natürlich das Team und die Stakeholder ein. Im Sinne eines schrittweisen Vorgehen im komplexen Umfeld hat der PO letztendlich die Verantwortung den nächsten Schritt Richtung Problembehebung festzulegen. Er geht dann in Führung, er entscheidet. Meine Hypothese: Je schneller eine Entscheidung für den den Inhalt des nächsten Meilenstein getroffen wird, desto weniger Termine mit vielen Beteiligten.  

 

Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn ein Team sich nicht spontan zu Themen austauscht und keine maßgeblichen Entscheidungen trifft, handelt es sich um ein Low-Performance-Team.  Aus meiner Sicht sagt die Anzahl der Termine in einem System damit viel über den agilen Reifegrad einer Organisation aus.  

 

[Vorbereitung des Meetups agile@Konzern. Warum sind Konzerne anders?] 

Mit Malte agile Coach bei Dräger bereitete ich das Meetup agile@Konzern bei Dräger vor. Wir möchten in der UserGroup die Veränderungen im Konzern diskutieren und herausfinden, was Konzerne in den ersten Jahren einer agilen Transition auszeichnet.  

 

 [Was war noch...]

  • Achtsamkeit. Die nächsten Monate weniger Aktivitäten nebenbei

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Euer Manfred

 

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Mein persönlicher Wochenrückblick: 06. Mai bis zum 10. Mai in Bildern

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mein Schreibtisch im Home-Office

05.05.2019 Diese Woche war geprägt durch Vorbereitung der nächsten Workshops und wieder einmal vom Umgang mit der digitalen komplexen Welt. 

 

Was waren die Highlights der Woche?   

  • Einführung in PSP = Problem Solving 
  • Basketball (keine Details) 
  • Überlegungen zum Trainingsplan für Coaches (keine Details) 
  • 1. Mai und ein Tag Urlaub (keine Details) 
  • Unterstützung der Crowdfunding Initiative der #agileGroupies  
  • Laufen (keine Details) 

[Einführung in PSP = Problem Solving] 

Ich nahm diese Woche an einen 1,5 stündigen Vortrag zum Thema Problem Solving teil. Im Vortrag wurde ein Prozess und Framework zur Problemanalyse vorgestellt. Die vorgestellten Theorien kamen aus dem Leanmanagement.  

 

Handeln in einer komplexen Umgebung bedeutet für mich Kundenzentriertheit, direkt am vermeintlichen Problem ansetzen und nach dem Plan-Do-Check-Act sich der Lösung des Problems nähern. Mehr hierzu in meiner Folge 7 zum Coaching

 

[Unterstützung der Crowdfunding Initiative der #agileGroupies] 

Wir haben diese Woche gemeinsam an unsere Crowd-Funding Initiative gearbeitet. Diese startet am 10. Mai. Hier zur Crowdfunding-Website.  

 

 [Was war noch...]

  • Ich lernte diese Woche was Poka Yoke bedeutet. 
  • Ich nutze seit einer Woche ein ipad zum Notieren und Sketchnoten . Es ist ein Experiment. 
  • Am Diesntag wurde ich bei Otto herzlich empfangen. Free Hugs, das verbindet und fördert #collaboration. Eine mutige Aktion free Hugs anzubieten, wenn morgens ca. 4000 Kolleginnen und Kollegen durch das Einlass-Tor strömen.  
  • Ich beschäftigte mich mit #wondercards von @petranovskaja. Ihr ist mit den Wondercards ein guter Mix von Warmup bis hin zu Methoden gelungen. Begeistert war ich vom kompakten Format. Bringe mal Effectuation auf eine 4 cm *6 cm große Karte unter. Die Karten eignen sich gut für spontane Workshopvorbereitungen. 

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Euer Manfred

 

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Mein persönlicher Wochenrückblick: 29. April bis zum 05. Mai in Bildern

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Achtsamkeit: Diese Woche wieder kein Video

28.04.2019 Diese Woche ging es um Vision, Ziele, Ideen und Reflexion. Ich war in der BRAINery und spielte einige Business Games. Das war ein cooles Wochenfinale. 

 

Was waren die Highlights der Woche?   

  • Coaching Prozess: Welcher Workshop macht wann Sinn? Synchronisation der Coaching-Aktivitäten 
  • Basketball (keine Details) 
  • Yoga entfällt zu Gunsten des DFB-Spiels Werder Bayern (Keine Details) 
  • Refinement mit dem Transitionsteam 
  • Wie macht man den Mehrwert des Coach sichtbar? 
  • Kollegiale Fallberatung  im Schach Cafe
  • Gäste in der BRAINery  
  • Agile by Nature Play Day 
  • Laufen durch wunderschöne Rapsfelder (keine Details) 

[Coaching Prozess: Welcher Workshop macht wann Sinn? Synchronisation der Coaching-Aktivitäten] 

Innerhalb der agilen Transition ist es meine Verantwortung zu entscheiden, welche Workshops mit welchen Inhalt wann notwendig sind. Am Dienstag erarbeite ich daher welche Workshops als nächstes  im Sinne  des definierten Zielraums aufzusetzen sind. Das Ergebnis hing ich an eine Wand in unserem Büro. Warum?  

  • Ich Kann so mit meinen anderen Coaching-Kollegen den Coaching-Prozess jederzeit diskutieren und erhalte wichtige Impulse.  
  • Ich oder meine Coaching-Kollegen können eine notwendige Synchronisation mit anderen Workshops im gleichen Bereich frühzeitig erkennen.  
  • Die Kollegen des Bereichs sehen sofort welche Workshops mit welchen Inhalt durchgeführt wurden und welche in der Planung sind. Sie können Verständnisfragen stellen oder wichtige Impulse geben.  

An der Wand hängt immer der Workshop-Titel, das Ziel und das Ergebnis.  Ich bin fest davon überzeugt, dass Transparenz echte Zusammenarbeit fördert. Jeder kann den Prozess der Veränderung mitgestalten. 

 

Ein Vorteil der Ergebnistransparenz sehe ich auch darin, dass ich bei Gespräche mit den Kollegen oder Stand-Ups immer wieder auf die Ergebnisse der Workshop verweisen kann. Zum Beispiel auf die Vision, die Werte, den Zielraum oder andere erarbeitete Ergebnisse. Eine typische Frage im Standup, schaut, entspricht das euren Werten? 

 

Spannend war, dass ich der Führung meines Bereiches bat, eine erste Vision von einer übergreifenden Vision abzuleiten und die übergreifenden Ziele allen Kollegen vorzustellen. Warum?  Ich wollte in zukünftigen Team-Workshops darauf aufsetzen. Am Freitag in meiner Reflexionszeit hat mich die folgende Frage beschäftigt. Entsprach das meiner Coaching-Haltung? Zum einen bin ich verantwortlich für den Coaching-Prozess, zum anderen begleite ich das Transitionsteam als Coach. Ich kam zu dem Schluss, dass ich im Sinne meiner Coaching Haltung die Entscheidungverantwortung beim Transitionsteam liegt.  Sprich, das Transitionsteam entscheidet, wann und wie die übergreifenden Ziele bzw. die Vision in den Bereich getragen werden.  

 

[Refinement mit dem Transitionsteam] 

Nach dem Refinement-Kickoff in der letzten Woche, in dem das "wie" erarbeitet wurde, ging es diese Woche um das "was". Was soll als erstes im Sinne des definierten Zielraumes der Transition verändert werden? Das Transitions-Backlog wurde initial gefüllt.  Spannend zu beobachten war, dass im Transitionsteam diskutiert wurde, was im Transitionsteam überhaupt zur Diskussion steht. Das Team war sich schnell einig, alles was den definierten Zielraum tangiert bzw. auf ihn einzahlt. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es wichtig ist am Anfang ausreichend Zeit in das "Wie" zu investieren, bevor mit dem "was" gestartet wird. Wie sollen die User-Story mit welchen Inhalt festgehalten werden? Wann sind Inhalte im Transitionsteam zu besprechen?    

 

[Wie macht man den Mehrwert des Coach sichtbar?] 

Ich bin Teil eines internen Coaching Pools. Es stellte sich diese Woche die Frage, braucht ein Coaching-Pool eine Vision und kann man den Mehrwert eines Coaches sichtbar machen? 

Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass jeder Coach bzw. Coaching-Pool eine Vision benötigt, an dem er sein Handeln ausrichtet. Ich habe mir diese Woche ein paar Visionen von entsprechenden Firmen angeschaut. Diese Vision gefiel mir persönlich am besten. "Wir machen echte Zusammenarbeit möglich" von der Firma Judith Andresen. Warum? Die Vision ist eingängig, ich kann sie mir aufgrund ihrer Prägnanz gut merken und sie regt zum Denken und Handeln an. Was heißt echte Zusammenarbeit? Was müssen wir tun, damit echte Zusammenarbeit entsteht?  

 

Zum Mehrwert eines Coaches, denke ich heute, wenn der formale Auftraggeber und die Menschen in der Veränderung durch das Tal der Tränen gegangen sind und danach positiv über neues Handeln im Sinne der Ziele berichten, ist das für mich eine  Bestätigung das Coaching wirksam ist. Coaching Leistungen zu messen, kann m.E. nur subjektiv erfolgen. Evtl. durch einen Net Promoter Score. Ich möchte aber wenn möglich darauf verzichten. Ich bin vor 10 Jahren mit einen Team und einer Führungskraft durch das Tal der Tränen gegangen. Heute noch spricht die Führungskraft sehr positiv über mich, dass ist für mich ein guter Indikator für Wirksamkeit. Ich glaube, eine Veränderung ohne "Storming-Phase" ist keine nachhaltige Veränderung. Storming-Phasen fühlen sich für die Beteiligten nicht gut an. Der Coach würde zu diesem Zeitpunkt bestimmt keine gute Bewertung erhalten. Ein Coaching-Leistung kann m.E. daher nur über einen längeren Zeitraum beurteilt werden.  

 

[Kollegiale Fallberatung] 

Einmal im Monat treffe ich mich mit Coaches aus der Stadt. Es dient dem Wissensaustausch und der gegenseitigen Unterstützung. Wir bearbeiteten für einen Coach in einer kollegialen Fallberatung die Frage "Warum funktioniert bei mir nicht die Methode 5 Whys?" Es war mal wieder sehr kurzweilig. :-) 

 

[Gäste in der BRAINery] 

Den Rest meines kreativen Freitags arbeitete ich in der BRAINery. Die BRAINery ist ein Ort wo Ideen fürs Leben entstehen, beim Gespräch bei Wein und guten Essen oder in größerer Runde in Workshops. Die Inhaberin der BRAINery Pia kannte ich vorher nicht. Wir waren sofort auf einer Wellenlänger unterwegs. Pia stellte mir und meiner Kollegin am Anfang ihre Event- und Seminar-Lokation bis in alle Details vor. Ich war sehr beeindruckt. In jeder Ecke war die Leidenschaft für die Sache "Ideen fürs Leben" zu spüren. Von Einzelcoaching, über Philosophie bis hin zu Teamworkshops bietet Pia alles an. Am besten ihr schaut auf die Homepage der BRAINery.  Ihr könnt die Fläche für eure Workshops mieten. 

Pia gab uns einen kleinen Einblick in die Methode Profile Dynamics und hielt uns nach zwei Stunden eine Spiegel vor. Ich war beeindruckt wie gut Pia mich als Mensch lesen konnte.  

Wir sprachen auch über Führung. Sie fragte mich, wie definierst Du Führung? Ohne groß vorher nachzudenken sagte ich, Menschen im Sinne ihrer Ziele zu befähigen ins Handeln zu kommen. In der gemeinsamen Reflexion mit Pia ging es dann noch um Freiräume schaffen und Rahmen im Sinne der Ziele setzen. Ich finde immer wieder spannend, die Frage "Wie setzt die Führungskraft den Rahmen" zu diskutieren. Nach einigen Reflexionen mit den Coaches der Stadt festigt sich immer weiter mein Bild.

 

Übrigens während des Gesprächs bereitete Pia das Essen für die anwesenden Workshop-Teilnehmer zu. Wir durften mit den 5 zukünftigen Feelgood-Managerinnen gemeinsam Mittag essen und sprachen über ihre Inhalte. Die BRAINery und die Reflexion mit Pia war ein echtes Highlight meiner agilen Reise. Das gibt mir Kraft! Vielen lieben Dank Pia!

 

[Agile by Nature Play Day] 

Am späten Nachmittag bis in den Abend hinein war ich dann auf dem agile by nature Play Day. Hier könnt ihr mehr darüber erfahren.  Vielen lieben Dank an Sven und die tolle agile by nature Community. 

     

[War war noch...] 

  • Es war cool mit meinen Kollegen ins Weserstadion zu fahren und Werder Bremen anzufeuern. Könnte ich auch mal als Teambuilding Event durchführen.

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Mein persönlicher Wochenrückblick: 22. April bis zum 28. April in Bildern

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Achtsamkeit: Diese Woche wieder kein Video

 

19.04.2019 Diese Woche war geprägt von Zielsetzung und Kennenlernen. Das agile Transitionsteam hat einen Zielraum für die nächsten drei Monate definiert. Anhand eines Team-Canvas erarbeitete ein Team was es auszeichnet.  

 

Was waren die Highlights der Woche?   

  • Zielraum-Workshop mit dem Transitionsteam 
  • Supervision mit Judith 
  • Basketball [Keine Details]
  • Vortrag "SoKo Schwarzer Block" Führungsverständnis Jan Hieber  
  • Auftaktworkshop mit Team-Canvas
  • Kickoff Refinementworkshop mit dem Transitionsteam 
  • Laufen [keine Details]

[Zielraum-Workshop mit dem Transitionsteam] 

Diese Woche moderierte ich einen Zielraum-Workshop in der #agilenTransition. Ein Zielraum sollte handlungsleitend, richtungsweisend und motivierend sein. Ein Zielraum muss nicht swingend S.M.A.R.T. sein. Es gilt innerhalb des Workshops den Raum abwechselt zu öffnen und zu schließen, damit alle Interessen der Kollegen in den gemeinsam erstellten Zielraum einfließen können. Ziel des Workshops ist es, dass ein bis drei prägnante Sätze entstehen, die den Zielraum für die nächste Veränderung beschreiben.  

 

[Supervision mit Judith] 

Ich reflektierte mit Judith den Zielraum-Workshop, danach war mir klar, ein Zielraum muss nicht zwingend S.M.A.R.T. sein. Wir sprachen wieder einmal darüber, dass ich nie zufrieden bin. Bis jetzt dachte ich mein größtes Asset ist mein persönlicher Qualitätsanspruch, nach der Supervision glaube ich, mein Qualitätsanspruch hindert mich daran, mich zu entfalten. Für mich war diese Supervision nach 2 Jahren Begleitung durch Judith eine Besondere. Ich kenne jetzt meinen inneren persönlichen Zielkonflikt und die Faktoren die mein Handeln motivieren, die mich empowern. Jetzt gilt es damit offen umzugehen. Ich muss zugeben, es fällt mir heute noch schwer. 

Heute am Karfreitag, legte ich meinen Kindern (20 und 17 Jahre alt) anhand der Moving Motivators offen, was mich innerlich antreibt. Sie kennen mich sehr gut. Ihre Sicht war mir wichtig. Ich bekam größtenteils Bestätigung. Bin gespannt wie meine Frau mich sieht.  

 

[Vortrag "SoKo Schwarzer Block" Führungsverständnis Jan Hieber] 

Die Reflektion des Vortrags durch die Teilnehmer beim Snack danach fand ich sehr spannend. Ich nahm einige Impulse für mich mit. Yoga musste dafür ausfallen, es war aber gut investierte Zeit. 

 

[Auftaktworkshop mit Team-Canvas] 

Diese Woche startete meine Teambegleitung mit einem Auftaktworkshop, den ich moderierte. Am Anfang einer Teambegleitung bietet sich an ein Team-Canvas durchzuführen. Das ist aus meiner Sicht eine effiziente Methode ein Team schnell kennenzulernen. Oft lernt sich das Team dabei auch noch einmal anders kennen, oder entdeckt blinde Flecken. 

 

[Kickoff Refinementworkshop mit dem Transitionsteam] 

In dem ersten Refinement-Termin der agilen Transition, die ich begleite, ging es in erster Linie darum zu klären, wie soll der Termin ablaufen und wie möchte das Transitionsteam die notwendigen Maßnahmen festhalten und priorisieren. Das Team einigte sich die Maßnahmen in Form von User-Stories zu dokumentieren. Wer macht was warum, ausgehend von der Problemstellung. Das Team definierte die Definition of Done und die Definition of Ready.  

In der Regel ist der agile Reifegrad der Kollegen eines Transitionsteams unterschiedlich hoch, ums so wichtiger ist es, sich am Anfang genügend Zeit für ein gemeinsames Verständnis zu nehmen. Es gilt sich immer am niedrigsten agilen Reifegrad im Team zu orientieren.   

 

[War war noch...] 

  • Das laterale Führungsteam, bestehend aus Poduct Owner , People-Lead und Coach hat zusammen Entscheidungen getroffen. Ein besonderer Meilenstein in der agilen Reise.

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Euer Manfred

 

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Achtsamkeit: Diese Woche wieder kein Video

13.04.2019: Diese Woche war geprägt vom situativen Handeln in der Moderation der agilen Transition. Entscheidend ist, dass die Verantwortung des Prozesses der Veränderung beim Coach liegt. Er entscheidet, wann welche Workshops mit welchem Inhalt letztendlich durchgeführt werden. Das hierbei Teamarbeit sehr hilfreich ist, steht außer Frage. Ich persönlich bin offen für alle Anregungen. Welche Anregungen und Impulse ich verwende liegt bei mir.   

 

Was waren die Highlights der Woche?  

  • Zielraumworkshop agile Transition 
  • Basketball (keine Details) 
  • Retro mit einem fremden Team 
  • Visions-Vergemeinschaftung 
  • Yoga (keine Details)
  • Open Space ScrumTisch HH  Session "Agiler Oscar" des Vereins "agiler Norden" 
  • Mentoring "Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam" 
  • Laufen (keine Details) 

[Zielraumworkshop agile Transition] 

In dieser Woche stand die Definition es Zielraums der agilen Transition mit dem Transitionsteam an. Leider fühlte sich das Transitionsteam für die Definition eines Zielraums nicht ausreichend vertreten. Die Hälfte des Transitionsteams fehlte bedingt durch Krankheit und Urlaub. Das Team traf sich dennoch. Ich fragte sie, wie könnt ihr in solchen Fällen Handlungsfähig bleiben? 

Es wurden mehrere Varianten diskutiert: 

  • Die, die anwesend sind, können entscheiden. 
  • Jede Fähigkeit bzw. Rolle sollte anwesend sein. Also mindestens ein PO, ein Experte und eine Führungskraft.  
  • Stimmen werden an die Anwesenden delegiert. 

Das Team hat sich für Variante 2 entschieden. Da die Bedingung nicht erfüllt wurde, treffen wir uns jetzt am nächsten Montag für die Definition des Zielraums. Ich bin gespannt, was sich das Transitionsteam für die nächsten Wochen vornimmt.  

 

[Retro mit einem fremden Team] 

Ich moderierte in dieser Woche in Vertretung für einen Kollegen eine Retro. Das Team war mir fremd. Am Morgen vor der Retro kamen einige Kollegen zu mir und hatten viele Gründe die Retro ausfallen zu lassen. Zum Beispiel, es sind nicht alle da oder es gibt wichtigere Themen. 

Ich schlug Ihnen eine sehr schlanke Retro vor, die nicht länger als 20 Minuten dauern sollte. Darauf ließ sich das Team ein. Ich stieg sofort inhaltlich ein, keine Erfolgskontrolle, kein Intro, kein set-the-stage. Schnell wurde ein Schmerzpunkt identifiziert, den das Team vertiefte und mit einer entsprechenden Maßnahme unterlegte. Die Retro dauerte letztendlich 60 Min. Am Schluss verwies ich noch kurz auf die Verschwiegenheitsregel "VEGAS". Das Team hat für diese Retro die VEGAS-Regel aufgelöst. Alle waren mit der Retro sehr zufrieden.

Ein fester Ablauf einer Retro mit 6 Phasen gibt Struktur, in bestimmten Situationen empfehle ich davon abzuweichen. Es gilt situativ zu entschieden. 

 

[Visions-Vergemeinschaftung] 

Einige wenige Kolleginnen und Kollegen meines Bereiches mit ca. 200 Mitarbeitern entwickelten eine Bereichsvision. Ziel der Visionsgemeinschaftung war es mit den ca. 20 Kollegen meines Bereichs ein gemeinsames Verständnis aufzubauen. 

 

In diesem Fall las ich die Vision vor und fragte, was ist für euch klar und welche Fragen kommen bei euch auf. Es wurden einige Fragen formuliert. Diese Fragen sind gemeinsam zu diskutieren, so kann ein gemeinsames Verständnis entstehen. Mehr hier in der Folge 004 ...

 

[Open Space ScrumTisch HH "Der agile Oscars" des Vereins "agiler Norden"] 

Der Verein "agiler Norden" möchte die Menschen in der agilen Community würdigen, die großartiges geleistet haben und in der Regel in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen werden. Alex, Dana und ich widmen uns im Verein "Agiler Norden" diesem Projekt. Wir  haben mit einigen Teilnehmern des ScrumTisch HH über unsere Idee diskutiert. Die Session war sehr lebhaft und voller Energie. Danke für eure Impulse. Alex und ich werden jetzt basierend auf eurem Feedback schauen, was wir in unser Konzept aufnehmen.

Übrigens, der ScrumTisch Hamburg ist einer der ältesten User Groups in der HH-agile Community. Der ScrumTisch Hamburg ist immer sehr lebendigt und ein toller Ort für Wissensaustausch und Networking.  

 

[Mentoring "Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam"] 

In dieser Woche traf ich mich erneut mit meinem Mentor. Wir reflektierten gemeinsam meine Woche.  

Wir sprachen unter anderem über das Buch "Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam" von Gunter Dueck. Ich hatte das Buch meinem Mentor zu Weihnachten geschenkt.  

Mein Mentor hatte zwei Kern-aussagen für sich aus dem Buch extrahiert. 

  1. Das Prinzip der Schwarmintelligenz und Schwarmdummheit kann man situativ für das Definieren von Kleingruppen in Workshops nutzen. Es gilt bewusst performante und weniger performante Kleingruppen zu bilden. Seine Hypothese: Die Chance, das so mindestens ein gutes Ergebnis herausgearbeitet wird, wird gesteigert. 
  2. Lieber mit dem Schwammdumm arbeiten, als mit wenigen intelligenten Störenfrieden.  

Ich hatte das Buch auch vor langer Zeit gelesen und war erstaunt, welche Sichtweisen ein erfahrener Coach aus dem Buch entwickeln kann. Es hat mich wieder bestätigt, wir sind auf einer ewigen Reise des Lernens. Es waren wieder klasse 90 Minuten vielen Dank dafür.

 

[War war noch...] 

  • Ich traf mich auf meinem kreativen Freitag Mittags mit einem ScrumMaster. Er arbeitet bei der Versicherung Signal Iduna. Es war für mich spannend von seinen Herausforderungen zu hören.
  • Ich arbeitete an meinen kreativen Freitag im Restaurant Craft Burger Village.  Sehr ruhig, wenige Gäste, der Burger ist lecker und das WLAN perfekt.
  • Ich bin an diesem Wochenende bei meinem Vater Senior Blacksmith in der alten Heimat und treffe viele Freunde meiner Jugend. Ich möchte sie zu meiner Geburtstagsfeier im Sommer einladen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

Meine Woche beinhaltet immer so viele weitere tolle Ereignisse und Erkenntnisse. Ich würde sie so gerne hier veröffentlichen und unter Coaching und Community-Management vertiefen. Leider kann ich dies nicht mit meinen aktuellen Zielen Achtsamkeit und Fokus in Einklang bringen. Falls ihr Fragen hier mein Kontakt

 

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Achtsamkeit: Diese Woche kein Video

06.04.2019: Diese Woche hat mir gezeigt wie wichtig Führung ist. Führung gibt Orientierung und stabilisiert.  

 

[Was waren die Highlights der Woche?]

  • Führung im Team 
  • Was ist ein Value Stream? Wissensaustausch mit meinen Kollegen. (keine Details) 
  • Basketball (keine Details) 
  • Vorbereitung Ausbildung eines agile Coaches 
  • Meetup Agile@Konzern bei Lufthansa Industry Solutions  
  • Feedback im Dreiklang 
  • Weinquelle Hausmesse  Wein-, Whisky,- Gin- und Rum-Tasting (keine Details)
  • Laufen (keine Details)  

[Führung im Team] 

Diese Woche nahm ich zum ersten Mal an der Führungsrunde meines Bereichs teil. Wir besprachen die nächsten Schritte zur Erreichung unserer Ziele. Das Besondere daran war,  dass wir als Team agierten. Das Team besteht aus der disziplinarischen Führungskraft des Bereiches, zwei Product-Ownern, zwei agile Coaches und einem Experten. Wir sprachen zum Beispiel über einen Visionsworkshop, der nächste Woche stattfinden soll. Wir erarbeiteten gemeinsam die Zielsetzung des Workshops. 

 

[Vorbereitung Ausbildung eines agile Coaches] 

In unserem Coaching Pool fängt nächste Woche eine neue Kollegin an. Sie möchte Scrum Masterin bzw. agile Coach werden. Ich darf sie begleiten und ausbilden. Wir stimmten diese Woche gemeinsam die Erwartungen an die Ausbildung ab.  

 

[Meetup Agile@Konzern bei Lufthansa Industry Solutions] 

Ich moderiere jetzt schon seit drei Jahren ehrenamtlich die UserGroup agile@Konzern. Bei Lufthansa ging es, um das Thema "Communities as a Culture Accelerator". Die Kollegen von Lufthansa berichteten über den Aufbau ihrer agile Community. Welche Herausforderungen sind zu bewältigen? Was sind die typischen Hürden in einem Konzern? Es war ein spannender Austausch. Ich berichtete über mein persönliches Verständnis zum Thema Community Management. Was zeichnet ein gutes Community Management aus? Auf jeden Fall benötigt es Menschen mit liebe zu Menschen und Leidenschaft. Mehr dazu zukünftig auf dieser Website. 

 

[Feedback im Dreiklang] 

Ich gab diese Woche Feedback und bekam Feedback. Wenn einige Punkte beachtet werden, ist Feedback eine gute Methode um zu lernen und in der Regel sehr wertvoll. Ich freue mich daher immer über Feedback und nehme mir gerne Zeit dafür.  

 

Feedback zeichnet sich durch folgenden Ablauf ab: 

  • Was beobachte ich? 
  • Was macht das mit mir? 
  • Was wünsche ich mir? 

Zuerst beschreibt der Feedbackgeber neutral seine eigenen Beobachtungen, danach seine Gefühle, die positiv oder negativ sein können. Zum Schluss formuliert er einen prägnanten Impuls für den Feedbacknehmer. Feedback sollte man möglich zeitnah nach dem Ereignis geben. Feedback sollte eingefordert werden, bzw. nur gegeben werden, wenn der Feedbacknehmer damit einverstanden ist. Feedback funktioniert am besten in einer für Feedbackgeber und –nehmer passenden Umgebung, in der sich beide wohl fühlen. Feedback über Dritte ist unbedingt zu vermeiden, der eigentliche Akteur kann dadurch nicht lernen.

 

[War war noch...] 

  • Ich lasse diese Woche meine Videobotschaft weg. Das Wetter ist einfach zu gut. Achtsamkeit ist das Stichwort 🙂 
  • Ich war Samstag bei der Weinquelle in Siek. 5 Stunden Tasting gehen nicht ganz spurlos an einem vorbei. 
  • Heute Morgen in der Früh war ich laufen. Das gibt mir Kraft, besonders nach dem Tasting. Früher hat mein Sportlehrer immer gesagt, wer geistig Arbeit benötigt sportlichen Ausgleich. Die Erkenntnis kam 30 Jahre später, aber nicht zu spät. 

Meine Woche beinhaltet immer so viele weitere tolle Ereignisse. Ich würde sie so gerne hier veröffentlichen und unter Coaching und Community-Management vertiefen. Leider kann ich dies nicht mit meinen aktuellen Zielen Achtsamkeit und Fokus in Einklang bringen. Falls ihr Fragen hier mein Kontakt

 

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